Traceability
In Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren die Zulieferindustrie vor allem für den Automobilbau und die Elektronikbranche stark entwickelt. Die hohen Standards an die Sicherheit der Produkte und die gesetzlichen Regelungen zur Produkthaftung zwingen die Produzenten, den Herstellungsprozess der Produkte eindeutig zu dokumentieren. Daraus resultieren in steigendem Maße neue Anforderungen an die erforderliche Funktionalität der Produktionstechnik. Zunehmend komplexe Maschinen und Anlagen müssen höchst zuverlässig sein und eine maximale Maschinenbetriebszeit garantieren. In einem vom globalen Wettbewerb geprägten Markt führen diese Faktoren zu stärkerem Erfolgsdruck und steigenden Anforderungen.
Das Projekt zielt darauf ab, Maschinen und Anlagen systematisch mit der Funktionalität für Produktrückverfolgbarkeit auszurüsten. Die Lösung dieser Problemstellung ist ein wichtiger Baustein zur weiteren Entwicklung des innovativen Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen und bildet zugleich eine Grundlage zur Entwicklung von maschinenspezifischen Dienstleistungen, die der Maschinenbauer dem Nutzer der Maschinen anbieten kann. Zukünftig müssen immer mehr Maschinen und Anlagen mit „plug-and-produce“- Komponenten ausgerüstet werden, die effizienter als bisher eine Rückverfolgung auf ihr gefertigter Produkte ermöglichen. Die Auslieferung von Maschinen und Anlagen als „hybrides Erzeugnis“ mit ergänzbaren flexiblen Komponenten für eine lückenlose Produkt-Traceability bietet sowohl dem Anlagenhersteller als auch dem Anlagenbetreiber einen hohen Zusatznutzen.
Projektbeteiligte:
- SITEC Industrietechnologie GmbH, Chemnitz (Lead Partner)
- IWU Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Chemnitz
- XENON, Automatisierungstechnik GmbH, Dresden
- PROREC GmbH, Chemnitz
- FEITEC GmbH, Chemnitz
Laufzeit: 01.März 2007 bis 31.August 2009
Das Vorhaben wird im Rahmen der Technologieförderung mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert
Wenn Sie nähere Auskünfte zum Projekt erhalten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Dr. Keßler auf.
